Of the two possible precursors of the word Idealism, "Idea" and "Ideal", Idea is the original term, which has come to us
by direct descent from the philosophy of Plato, who himself took over the term from some of the
scientific and philosophical writers of the fifth century B.C. Ideal has been defined as "a conception of what, if attained, would fully
satisfy; of what is perfect of its kind, and, in consequence, is the pattern to be copied, and the
standard by which actual achievement is to be judged." (Encyclopaedia of Religion and Ethics, vol. vii., p. 86 ff). And Ideal is always
a pattern, or standard of excellence, perfection, or supreme value. But this common, or central meaning of the term assumes
different shades according to the different views that may be taken of the relation of ideals to what is "real," to "actual fact."
Like Kant, Hegel thinks that the "consciousness" of something as being other than the self requires self-reflexivity, that is, requires the conscious
subject to be aware of itself as a subject for whom something other, an object, is presented as something known. Hegel goes beyond Kant,
however, in making this requirement dependent on the recognition of other consciousnesses. In short, one’s self-consciousness comes about
only indirectly via recognising another conscious subject’s recognition of oneself! It is in this way the Phenomenology now changes course, the
earlier tracking of "shapes of consciousness" being effectively replaced by the tracking of distinct patterns of mutual recognition.
Die Bedeutung der Idealismus
The term "German Idealism" refers to a phase of intellectual life that had its origin in the
Enlightenment as modified by German conditions. English and French representatives of the Enlightenment, giving precedence to
sensation, had become empiricists and skeptics. They viewed the world as a great machine, adopted hedonism as their ethics,
and interpreted history from a subjective-critical point of view. The situation in Germany was just the reverse. There thought was
given precedence over sensation, and, instead of empiricism, idealism was dominant. Ethics was based on norms of universal
validity, instead of on individual whim. History was interpreted genetically as a rational process; and in place of the mechanical
conception of the world, an organic or dynamic view was substituted. Nature was seen to be spiritual, as well as spatial, and was
interpreted teleologically. In the hands of Jacobi and Kant, Hume's skepticism became the weapon that destroyed the influence of
empiricism and thus paved the way for idealism. For the Germans, at least, Rousseau's radicalism brought into question the value
of the culture-ideals of the Enlightenment, and impelled them to seek the basis of culture in the creative power of the mind. For the
philosopher German idealism usually means the philosophy of Kant and his immediate followers, while for the historian of
literature it may seem little more than the personality of Goethe; and it is not usual to characterize the literary aspect of the
movement as neo-humanism. However, there is a unity in the movement that cannot be ignored. All its varied manifestations,
whether in science, philosophy, literature, art, or social life, are properly treated under the title German Idealism
Das Bedürfnis, meinen Zuhörern einen Leitfaden zu meinen philosophischen Vorlesungen in die Hände zu geben, ist die nächste Veranlassung, daß ich diese Übersicht
des gesamten Umfanges der Philosophie früher ans Licht treten lasse, als mein Gedanke gewesen wäre.
Die Natur eines Grundrisses schließt nicht nur eine erschöpfendere Ausführung der Ideen ihrem Inhalte nach aus, sondern beengt insbesondere auch die Ausführung ihrer
systematischen Ableitung, welche das enthalten muß, was man sonst unter dem Beweise verstand und was einer wissenschaftlichen Philosophie unerläßlich ist. Der
Titel sollte teils den Umfang eines Ganzen, teils die Absicht anzeigen, das Einzelne dem mündlichen Vortrage vorzubehalten.
Bei einem Grundrisse kommt aber dann mehr bloß eine äußerliche Zweckmäßigkeit der Anordnung und Einrichtung in Betrachtung, wenn es ein schon vorausgesetzter
und bekannter Inhalt ist, der in einer absichtlichen Kürze vorgetragen werden soll. Indem gegenwärtige Darstellung nicht in diesem Falle ist, sondern eine neue Bearbeitung
der Philosophie nach einer Methode aufstellt, welche noch, wie ich hoffe, als die einzig wahrhafte, mit dem Inhalt identische anerkannt werden wird, so hätte ich es
derselben dem Publikum gegenüber für vorteilhafter halten können, wenn mir die Umstände erlaubt hätten, eine ausführlichere Arbeit über die anderen Teile der Philosophie
vorangehen zu lassen, dergleichen ich über den ersten Teil des Ganzen, die Logik, dem Publikum übergeben habe. Ich glaube übrigens, obgleich in gegenwärtiger
Darstellung die Seite, wonach der Inhalt der Vorstellung und der empirischen Bekanntschaft näherliegt, beschränkt werden mußte, in Ansehung der Übergänge, welche
nur eine durch den Begriff zu geschehende Vermittlung sein können, so viel bemerklich gemacht zu 8/11 haben, daß sich das Methodische des Fortgangs hinreichend
sowohl von der nur äußerlichen Ordnung, welche die anderen Wissenschaften aufsuchen, als auch von einer in philosophischen Gegenständen gewöhnlich gewordenen
Manier unterscheidet, welche ein Schema voraussetzt und damit die Materien ebenso äußerlich und noch willkürlicher, als die erste Weise tut, parallelisiert und, durch
den sonderbarsten Mißverstand, der Notwendigkeit des Begriffs mit Zufälligkeit und Willkür der Verknüpfungen Genüge geleistet haben will.
Dieselbe Willkür sahen wir auch sich des Inhalts der Philosophie bemächtigten, auf Abenteuer des Gedankens ausziehen und dem echtgesinnten und redlichen Streben
eine Zeitlang imponieren, sonst aber auch für eine selbst bis zur Verrücktheit gesteigerte Aberwitzigkeit gehalten werden. Statt des Imposanten oder Verrückten ließ der
Gehalt eigentlicher und häufiger wohlbekannte Trivialitäten, sowie die Form die bloße Manier eines absichtlichen, methodischen und leicht zu habenden Witzes barocker
Verknüpfungen und einer erzwungenen Verschrobenheit, sowie überhaupt hinter der Miene des Ernstes Betrug gegen sich und gegen das Publikum erkennen. Auf der
andern Seite sahen wir dagegen die Seichtigkeit den Mangel an Gedanken zu einem sich selbst klugen Skeptizismus und vernunftbescheidenen Kritizismus stempeln
und mit der Leerheit an Ideen in gleichem Grade ihren Dünkel und Eitelkeit steigern. - Diese beiden Richtungen des Geistes haben eine geraume Zeit den deutschen Ernst
geäfft, dessen tieferes philosophisches Bedürfnis ermüdet und eine Gleichgültigkeit, ja sogar eine solche Verachtung gegen die Wissenschaft der Philosophie zur Folge
gehabt, daß nun auch eine sich so nennende Bescheidenheit über das Tiefste der Philosophie mit- und absprechen und demselben die vernünftige Erkenntnis, deren Form
man ehemals unter den Beweisen begriff, abzuleugnen sich herausnehmen zu dürfen meint.
Die erste der berührten Erscheinungen kann zum Teil als die jugendliche Lust der neuen Epoche angesehen werden, welche im Reiche der Wissenschaft wie in dem
politischen aufgegangen 8/12 ist. Wenn diese Lust die Morgenröte des verjüngten Geistes mit Taumel begrüßte und ohne tiefere Arbeit gleich an den Genuß der Idee ging
und in den Hoffnungen und Aussichten, welche diese darbot, eine Zeitlang schwelgte, so versöhnt sie leichter mit ihren Ausschweifungen, weil ihr ein Kern zugrunde liegt
und der oberflächliche Dunst, den sie um denselben ausgegossen, sich von selbst verziehen muß. Die andere Erscheinung aber ist widriger, weil sie die Ermattung und
Kraftlosigkeit zu erkennen gibt und sie mit einem die philosophischen Geister aller Jahrhunderte meisternden, sie und am meisten sich selbst mißkennenden Dünkel zu
bedecken strebt.
Um so erfreulicher ist aber wahrzunehmen und noch zu erwähnen, wie sich gegen beides das philosophische Interesse und die ernstliche Liebe der höheren Erkenntnis
unbefangen und ohne Eitelkeit erhalten hat. Wenn dies Interesse sich mitunter mehr auf die Form eines unmittelbaren Wissens und des Gefühls warf, so beurkundet es
dagegen den inneren, weitergehenden Trieb vernünftiger Einsicht, welche allein dem Menschen seine Würde gibt, dadurch am höchsten, daß ihm selbst jener Standpunkt
nur als Resultat philosophischen Wissens wird, somit dasjenige von ihm als Bedingung wenigstens anerkannt ist, was es zu verschmähen scheint. - Diesem Interesse
am Erkennen der Wahrheit widme ich diesen Versuch, eine Einleitung oder Beitrag zu seiner Zufriedenheit zu liefern; ein solcher Zweck möge ihm eine günstige
Aufnahme verschaffen.
Heidelberg, im Mai 1817
Origins
The conceptual framework of German Idealism was provided by Immanuel Kant who was the
first to reconcile the conflicting empirical and rationalistic elements of the prevailing dogmatic philosophy. With one stroke he
secured for mind priority over nature, and yet without endangering the validity of the principles of scientific investigation. By
giving the primacy to practical reason, he placed religion and ethics on a sure footing and broke the ban of rationalism. In the first
instance Kant's work was purely epistemological. He made it particularly his problem to rescue natural science from the
(epistemological) skepticism of Hume, and then to rescue religion from nationalism. Kant demolished the rationalistic arguments of
Anselm, Descartes, and others, for the existence of God. Science is valid, but it has to do only with phenomena. This phenomenal
world, however, is produced a priori by the activity of consciousness, reacting on that external reality whose eternal nature cannot
be known. The constancy of experience is accounted for by the very fact that the world as we know it is only the sum total of
phenomena. This becomes the basis of the universal validity of certain principles of explanation. Space and time, and the
categories of the understanding are subjective and thus ideal. Taken together they form a mold in which we shape the
impressions coming from the unknowable, transcendent reality. Thus, the principles of science and the laws of nature are
universally valid because they are in the subject, not in the object. Knowledge of ultimate reality comes through the practical
reason, particularly through the a priori moral law in us. Kant's idea of inner freedom became the inspiration of the creative genius.
The phase of German Idealism manifested in the art and poetry of the period has been called aesthetic-ethical idealism. The
leaders of this artistic movement, who really popularized idealism and made it a part of the life of the time, were not intent on
solving the old philosophical problems. For conceptual thought they substituted the creative imagination.
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